Auf der Seite Amigos a los que les gusta Lewinson Art, wurde die Künstlerin Gabi Schlimmer im August 2020 aufgrund ihrer Qualität und ihres Talents ausgewählt, um interviewt und in meiner virtuellen Galerie www.lewinsonart.com veröffentlicht zu werden geschaffen, um Kunst zu verbreiten

1. Woher kommst du?

Ich wurde am 15.03.1956 in Kaiserslautern (Rheinlandpfalz in Deutschland) geboren, lebe und arbeite jedoch seit 21 Jahren in Hochspeyer.

2. Welche interessanten Erfahrungen haben Sie in Ihrem künstlerischen Leben gemacht?

Ich habe die Kunst als Instrument für mein Leben entdeckt! Durch meine autodidaktische, künstlerische Entwicklung (seit meiner Kindheit) war ich irgendwann in der Lage, anhand meiner entstandenen Werke mich selbst zu analysieren und dadurch teilweise meine Seele zu heilen.

Außerdem lernte ich im Laufe der Jahre über meine Kunst interessante Menschen kennen, mit ihren oft sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf das Leben. So wurden auch sie unbewusst Werkzeuge für meine Weiterent- wicklung und meine Kunst.

3. Was möchten Sie in Ihrer Arbeit zum Ausdruck bringen?

Freude am Leben (manchmal auch in kindlicher Umsetzung, siehe “Kinderwelten”), Hoffnung, aber auch Denkanstöße…wichtig Authentizität.

4. Hast du einen besonderen Stil?

Ich würde diese Frage mit JA beantworten. Man hat mir schon häufig den Wiedererkennungswert in meinen Arbeiten bestätigt.

5. Haben Sie eine Ausstellung gehabt, die Sie aus irgendeinem Grund für die wichtigste oder interessanteste halten?

Nein! Jede einzelne Ausstellung hatte/hat für mich eine eigene Dynamik. Somit sind diese wichtige Puzzleteile für mein “Kunst(er)leben”. Es gibt sowohl negative wie auch positive Erfahrungen, die mich alle auf meinem Weg weiter gebracht haben und hoffentlich noch weiter bringen werden!

6. Gibt es einen Künstler, der Ihre Arbeit beeinflusst hat?

Nein! Es gibt zwar Künstler, die mich ansprechen, allerdings wollte ich nie nach einem Vorbild arbeiten. Ich hatte und habe das Bestreben mich selbst zu entdecken und vielleicht das eine oder andere Rad für mich neu zu erfinden. Ich wollte immer Freiheit und wirklich frei bin ich nur in meiner Kunst… Die einzigen Menschen, die mich in meinen Arbeiten beeinflusst haben und dies auch durften, sind Kinder und in besonderem Maße die meinen…

7. An welchen Techniken arbeiten Sie in Ihrer Arbeit und welche mögen Sie am liebsten?

Bei meinen Bildern handelt es sich überwiegend um Mischtechniken. Oft beginne ich mit Acryl (nass in nass) und arbeite dann mit Tusche (Rapidographen), Polychromos und/oder auch mit Pastellkreide die Feinheiten heraus. Ich liebe die Interaktion verschiedener Farben und Materialien…ist immer wieder ein Erlebnis und wird nie langweilig.

Auch habe ich durch die Fotografie mein Spektrum erweitert. In Verbindung mit den bereits erwähnten Farben und Materialien entstehen so meine “Foto-Grafiken”. Zum näheren Verständnis ist es fast unumgänglich sich die verschiedenen Rubriken auf meiner Homepage anzusehen: www.schlimmer-art.jimdofree.com

8. Was bedeutet Kunst in Ihrem Leben? Nach meinen Kindern und Enkeln ist die Kunst das Zweit-Wichtigste in meinem Leben! Und wie bereits erwähnt, ist sie meine ART (Möglichkeit) von FREIHEIT…

9. Was würden Sie tun, um den Menschen Kunst näher zu bringen?

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, um Menschen Kunst wirklich näher zu bringen, ist, schon in der Kindheit damit anzufangen. Kinder haben noch den Mut sich frei auszuleben. Meist wird echte Kreativität bereits im Kindergarten und/oder in der Schule durch zu enge Vorgaben, wie etwas zu sein hat, wie etwas aussehen soll/muss, erstickt…

Leider sind Erwachsene oft nur noch Trittbrettfahrer und bereit alles zu tun für ein bisschen Popularität. Kindern ist das egal, sie kreieren einfach, wenn man sie lässt…sie sind ehrlich! Abschließend gebe ich zu bedenken, dass dies meine subjektive Meinung ist und auf eigenen Erfahrungen basiert!